Leibrentenvertrag

Die Leibrente knüpft an die Verpfründung an und kann gewissermassen als geldwirtschaftliche Variante der Pfrund betrachtet werden:

Begriff

  • Der Leibrentenvertrag verpflichtet den Rentenschuldner, dem Rentengläubiger oder allenfalls einem Dritten, auf Lebzeiten einer beteiligten Person (Rentengläubiger, Rentenschuldner, Dritter) eine Geldleistung zu erbringen.

Grundlage

  • OR 516

Formvorschriften

  • Grundsatz
    • Der Leibrentenvertrag bedarf zu seiner Gültigkeit der schriftlichen Form (vgl. OR 517)
  • Im Fall des Leibrentenkaufs mit Übereignung eines Grundstückes ist die öffentliche Beurkundung nötig (vgl. ZGB 657)

Weiterführende Literatur

  • Bucher Eugen, OR Besonderer Teil, 3. Auflage, Zürich (Schulthess) 1988, S. 315 ff.

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