Ablauf der Vertragsauslegung

Der Ablauf der Vertragsauslegung wird in eine subjektive und objektive Vertragsauslegung unterteilt:

Subjektive Vertragsauslegung

  • Anwendungsfall
    • Subjektive Vertragsauslegung geht der objektiven Vertragsauslegung vor.
    • Primär zählt der tatsächliche Wille der Parteien
  • Auslegung
    • Wille der Parteien muss anhand der Willenserklärungen ermittelt werden

Objektive Vertragsauslegung

  • Anwendung
    • Nur notwendig, falls subjektive Vertragsauslegung erfolglos
  • Auslegung
    • Der Vertrag ist so auszulegen, wie er nach dem Vertrauensprinzip verstanden werden durfte und musste
    • Die Frage lautet: Wie konnte die Erklärung oder Verhaltensweise unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände in gutem Glauben verstanden werden.

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